„EASYRIDE – Automatisiertes und vernetztes Fahren im städtischen Kontext - Modellstadt München“ ist im Oktober 2018 in München gestartet. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert und von einem Konsortium aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft umgesetzt (siehe Projektpartner).

Ziel ist es herauszufinden, welche Auswirkungen das automatisierte Fahren auf Mobilität und Verkehr haben kann und was die Verwaltung tun sollte, um diese Innovation zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu steuern und einzusetzen.

Anhand von unterschiedlichen Zukunftsszenarien soll aufgezeigt werden, wie sich urbane Mobilität durch automatisiertes und vernetztes Fahren verändern wird. Computersimulationen sollen zudem die Effekte, wie zum Beispiel eine Veränderung des Verkehrsaufkommens, errechnen. Um die Chancen des automatisierten und vernetzten Fahrens bestmöglich nutzen zu können und Risiken zu minimieren, beschäftigen wir uns im Detail mit dem Rechts- und Ordnungsrahmen und wie dieser zukünftig zu gestalten ist.

In dem Projekt arbeiten wir nicht nur theoretisch, sondern erproben automatisiertes und vernetztes Fahren in verschiedenen Feldversuchen in München. Bei einem der Feldversuche können Besucherinnen und Besucher des Olympiaparks München in einem automatisierten Shuttlebus mitfahren und im Anschluss ihre Eindrücke schildern.

Das Projekt wird aus dem Programm „Automatisiertes und vernetztes Fahren“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit einem Gesamtvolumen von rund 12 Millionen Euro gefördert und läuft bis zum 31. Dezember 2020.

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